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Benford’s Law zeigt Manipulation griechischer Bilanz auf
In der Studie „Fact and Fiction in EU-Governmental Economic Data“ wurden die Haushaltsdaten u. a. Griechenlands mithilfe der Benfordschen Gesetzmäßigkeit überprüft. Wie verschiedene Internetportale berichteten, deutet das Ergebnis der Studie unter anderem auf den mittlerweile bestätigten Verdacht der Manipulation von statistischen Daten seitens der Regierung hin.
Benford‘s Law zur Fraud-Detection
Die Überprüfung von Daten auf Basis der Benfordschen Gesetzmäßigkeit gehört zu den Routinetests im Rahmen einer Prüfung. Die Abweichung von dieser Gesetzmäßigkeit kann auf eine Manipulation von Daten hinweisen.
Laut Berichten der drei Internetportale economicsintelligence.com, guardian.co.uk und timharford.com wären die Bilanzdaten Griechenlands schon im Vorfeld aufgefallen, hätte man die statistischen Daten frühzeitig digital analysiert.
Was ist Benford‘s Law?
Benford‘s Law beschreibt eine Gesetzmäßigkeit bei der prozentualen Verteilung von Ziffern in großen Datenmengen. Intuitiv könnte man annehmen, dass die prozentuale Verteilung der Ziffern 1 bis 9 beispielsweise bei Anfangsziffern in etwa gleich ist. Benford‘s Law besagt allerdings, dass die natürliche Verteilung der Ziffern anders ausfällt: Die 1 taucht wesentlich häufiger auf als die 2, diese wiederum wesentlich häufiger als die 3 usw. In 30% der Fälle ist die Anfangsziffer einer repräsentativen Menge Daten die 1. Die prozentuale Häufigkeit nimmt bei den folgenden Ziffern ab, bei der 9 beträgt sie lediglich noch 5%.
IDEA macht sich diese Gesetzmäßigkeit zunutze. Mit der Benford Analyse können Sie bei der Anwendung auf große Datenmengen Unregelmäßigkeiten in den Zahlen identifizieren. Mehr zu IDEA…
Hier gelangen Sie zu den Artikeln auf economicsintelligence.com, guardian.co.uk und timharford.com

