Die Zertifizierung ist das Top-Thema unter Insolvenzverwaltern: Ein Zertifikat und ein positives Ranking entscheiden immer stärker über den wirtschaftlichen Erfolg. Gerichte geben oftmals Insolvenzverwaltern mit InsO 9001-Zertifikat und einem AAA+ Rating den Vorzug. Ohne eine leistungsfähige Analyse-Lösung ist ein solches Zertifikat allerdings nicht erreichbar. Software-Lösungen von Audicon unterstützen Insolvenzverwalter dabei, die wirtschaftliche Situation des Schuldners zu beurteilen und über dessen Fortbestehen oder Liquidation zu entscheiden.
Datenanalyse in der Insolvenzverwaltung
Die in den EDV-Systemen des Schuldners vorgehaltenen Datenbestände sind zumeist sehr komplex und umfangreich. Ohne eine leistungsstarke Datenanalysesoftware gleicht die Arbeit des Insolvenzverwalters der Suche nach der „Nadel im Heuhaufen“. Warum ist ein Unternehmen überschuldet? Wann genau ist die Zahlungsunfähigkeit eingetreten? Mit Software-Lösungen von Audicon analysieren Insolvenzverwalter vollumfänglich alle relevanten Daten. Sie sorgen dafür, dass ihnen kein wichtiges Detail verborgen bleibt. Sobald der Insolvenzverwalter bei seiner Analyse strafrechtliche Handlungen aufdeckt, wird die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Diese nimmt Zugriff und sichert mit strafprozessualen Maßnahmen das Vermögen: Ein weiteres Mittel zur Mehrung der Masse.
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Insolvenzverwalter und die GDPdUFür Schuldnerunternehmen gelten dieselben Anforderungen wie für andere Unternehmen. Dies betrifft auch die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU). Insolvenzverwalter stehen dadurch vor einer besonderen Herausforderung: Nach der Abgabenordnung (AO) sind sie – als höchstpersönlich Verpflichteter – für die steuerlich relevanten Daten eines insolventen Unternehmens verantwortlich. Diese Verantwortung bezieht sich auch auf die steuerlich relevanten Daten, die vor Eröffnung eines Insolvenzverfahrens erzeugt wurden. Diese müssen über einen aufbewahrungspflichtigen Zeitraum von bis zu zehn Jahren unverändert und maschinell les- und auswertbar vorgehalten werden.
Masse mehren durch ERP-Systemabschaltung
Die Aufrechterhaltung der ERP-Systeme eines insolventen Unternehmens verursacht meist hohe Wartungs- und Personalkosten. Zudem haben oftmals die für den Betrieb des ERP-Systems verantwortlichen Mitarbeiter das Unternehmen bereits verlassen und das entsprechende Know-how für die Auswertung von Daten ist nicht mehr verfügbar. Durch die Abschaltung der ERP-Systeme werden Kosten reduziert – und so die Masse gemehrt. Software-Lösungen wie AIS TaxMart unterstützen bei der ERP-Systemabschaltung, sichern die Auswertbarkeit von Daten und damit die Erfüllung gesetzlicher Vorschriften (siehe auch GDPdU Compliance).
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